Typgerecht essen – welcher Esstyp bist du?

Zu Gast in der Wandlungsphase Feuer

Entspannungslösung: Seine Freude in der Freude des anderen finden können, das ist das Geheimnis des Glücks. (GEORGES BERNANOS)

Den Feuertypen erkennt man, wenn es ihm gut geht, als ausgesprochenes Energiebündel, der bei seinen Mitmenschen sehr schnell die Herzen anspricht. Er kommt mit einer geradezu athletischen Statur auf die Welt und muss nicht viel tun, um Muskulatur aufzubauen. Er ist unternehmungslustig, fröhlich, willensstark und entscheidungsfreudig. Diese Menschen sind, wenn sie in ihrer Mitte sind, sehr fleißig, ausdauernd und ehrgeizig. Man findet sie deshalb oft in Führungspositionen, in denen sie viel Teamgeist an den Tag legen. Gleichzeitig kann ihr Scharfsinn und ihre Neigung zur Präzision dazu führen anderen Menschen gegenüber ungeduldig zu werden, was ihnen teilweise auch als Arroganz angesehen wird.

Was den Feuertypen aus der Bahn werfen kann ist innerliche Hitze, die durch äußerliche Hitze zum Beispiel an heißen Sommertagen oder in der Sauna, aber auch durch übertriebenen Aktionismus begünstigt werden kann. Dann können sich Probleme wie Herzrasen, Bluthochdruck und Verdauungsstörungen einstellen.
Der Feuertyp kann seine Dysbalancen, die oft auf übermäßigen Hitzeeinfluss zurückzuführen sind, beseitigen durch:
• Bewegung bei moderaten Temperaturen, z.B. Schwimmen
• Treffen mit guten Freunden und guten Gesprächen
• regelmäßiges essen und gut kauen
• kühlende Mahlzeiten mit hohem Feuchtigkeitsgehalt
• süße und saure Lebensmittel sind empfehlenswert
• dosiertes Anwenden bitterer Lebensmittel
• das Meiden bzw. sehr dosiertes Anwenden von Scharfem, Heißen und sehr Salzigem

UNSERE ESSENSVORSCHLÄGE:
Zum Start ist ein Müsli ideal für den Feuertypen. Es sollte in erster Linie aus Getreideflocken bestehen. Weizen stärkt den Geist, das Magen-Darm-System und die Nieren, entspannt und fördert die Konzentrationsfähigkeit und ist blutbildend im Bereich der Leber. Weitere gute Getreideanteile sind: Dinkel, Gerste, Hafer, Amaranth in Flockenform oder grob geschrotet und über Nacht eingeweicht, mit Sahne, etwas Zitronensaft oder Joghurt und Früchten wie z.B. Mango, Apfel, Melone, Pfirsich und Trauben angereichert.
Ein deftiger Salat oder eine kräftige Suppe mit vielen in mundgerechte Stücke geschnittenem Gemüse, als Rohkost oder bissfest gegart ist ideal. Die Suppe sollte nicht zu heiß gegessen werden. Ideal sind auch Kaltschalen, wie Gurkenkaltschale oder Gazpacho.
Bei der Hauptspeise sollte der Feuertyp des Öfteren auf Gratins mit viel Gemüse, Bratlingen, gefüllte Gemüsesorten wie Kohlrabi, Paprika, Kürbis und Zucchini zurückgreifen. Vollkornnudeln und Risottos aus den bereits beim Frühstück genannten Getreidesorten sollten die bevorzugten Beilagen sein, begleitet von Gemüsesaucen mit vielen Kräutern.
Als Zwischendurchmahlzeit oder Dessert eignen sich frische Obstsalate. Genießen Sie dazu Quark- und Frischkäsespeisen oder auch mal ein Eis und Vollkornkekse.
GETRÄNKE: Milchkaffee, Orangensaft, Gemüsesaft, Kräuter- und Früchtetees, wie Pfefferminze, Melisse, Fenchel, Jasmin, Brombeer-, Erdbeer- und Himbeerblättertee, milde grüne Tees oder Matetee. Die Tees werden am besten bei Zimmertemperatur getrunken. Zum Kaffee möglichst immer ein Mineralwasser trinken.
BEVORZUGTE ZUBEREITUNGSMETHODEN: Dünsten, kurz garen, blanchieren, im Saft kochen, überbacken, dämpfen, im Wasserbad zubereiten.

 

 

Zu Gast im Erdelement

Entspannungslösung: Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große Taten, die nur geplant werden. (GEORG C. MARSHALL)

Erdtypen erkennt man, daran, dass sie nahezu in jeder Situation ruhig bleiben. Sie sind der Fels in der Brandung, innerlich stabil, beständig, liebevoll, mitfühlend und mutig. Sie verfügen über eine starke physische Kraft und werden von ihren Mitmenschen als absolut zuverlässige Personen geschätzt. Ihre Körperkonstitution ist robust und eher korpulent.
Der Erdtyp liebt das konzentrierte, methodische und ruhige Arbeiten. Regelmäßig wiederkehrende, beständige und aufeinander aufbauende Arbeiten kommen ihm gelegen. Wenn Erdtypen neue Herausforderungen annehmen, so sind Erfahrungen anderer Menschen in ähnlichen Situationen für sie wichtig. Ist der Erdtyp von der Vorgehensweise überzeugt, geht er mit Engagement und Genauigkeit an die eigene Sache. Er lässt sich dann selbst bei Schwierigkeiten und Turbulenzen nicht von seinem Weg abbringen. Das kann zu Situationen führen, in denen man ihm Bequemlichkeit, Sturheit und Trägheit nachsagt. Seine Gedanken kreisen dann stets um sein „Projekt“. Das hat verschiedene Gründe. In solchen Situationen ist oft auch die Lust auf Zuckersüßes groß und seine Verdauungskraft ist in diesen angespannten Zeiten eingeschränkt, was sich in Völlegefühl und Blähungen und Übergewicht zeigen kann, obwohl nicht außerordentlich viel gegessen wird.
Der Erdtyp kann seine Dysbalancen, die oft auf zu viel Feuchtigkeitseinfluss hinweisen, ausgleichen durch …
• …regelmäßige Bewegung z.B. Nordic Walking
• …mit guten Freunden zum Sport, z.B. zum Tanzen, treffen
• …bittere, neutrale und warme Speisen vermehrt essen
• …scharfe Speisen als Antrieb, bei Müdigkeit einsetzen
• …Süßes in Form von Getreidemahlzeiten sind wichtig, jedoch nicht als Industriezucker-Mahlzeiten
• …Salziges, Saures und Kaltes eher meiden bzw. sehr dosiert anwenden.
• …auf Fettgehalt achten
• …feuchte und auch kalte Gebiete eher meiden

UNSERE ESSENSVORSCHLÄGE:
Der Erdtyp kann sein Magen-Darm-System am besten mit warmen Mahlzeiten unterstützen. Morgens ist ein warmer Getreidebrei mit groben Flocken oder mit ganzen, gegarten Getreidekörnern mit Kompott sehr gut geeignet. Verwenden Sie zum Abschmecken Zimt, Kardamom, Piment, Anis und Vanille, um Schärfe in die Mahlzeiten zu bekommen. Das treibt an, wirkt trocknend und begünstigt den guten Start in den Tag.
Zum Mittag- oder Abendessen sind fein geschnittene blanchierte Salate mit kräftigen, würzigen und scharfen Dressings wie Meerrettich, Senf, Basilikum und Knoblauch mit wenig Salz als Auftakt sehr gut geeignet. Bittere Salate wie Romanesco, Rucola, Endivien oder Chicorée, begleitet von Kräutern, kurbeln die eher träge Verdauung an und trocknen Feuchtigkeit. Auch gut geeignet sind Artischocken, Rote Bete, Kohl und Paprika. Es sollte möglichst oft warm gegessen werden
GETRÄNKE: Der Erdtyp sollte nicht zu viel trinken. Empfehlenswert sind 1,5 Liter täglich, wenn keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten erfolgen. Am besten sind warme Getränke. Eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen sind ein Magen- Darm-Tee oder ein Ingwertee güns¬tig. Sie kurbeln die Verdauung an. Jasmintee und /oder Grüntee haben trocknende und entwässernde Eigenschaften und sind deshalb zu empfehlen. Abends möglichst wenig trinken.
BEVORZUGTE ZUBEREITUNGSMETHODEN: Braten ohne Fett, Dämpfen, Zubereitung von Eintöpfen, Wok- oder Grillgerichte.

 

 

Zu Gast im Metallelement

 Entspannungslösung: Der Glückliche hat keine Eile, der Eilige hat kein Glück. (KLAUS KLAGES)

Der Metalltyp ist, wenn es ihm gut geht, ein sehr kreativer Mensch. Er verfügt über einen außergewöhnlichen Einfallsreichtum gerade in Situation, in denen es im Außen nicht so gut klappt. Dann entwickelt er spontan gute Ideen und ist sehr flexibel. Metalltypen haben in der Regel einen feingliedrigen Körperbau. Gleichzeitig fällt es ihnen schwer erkennbare Muskeln aufzubauen. Eine freundliche, aufge¬schlossene, quirlige Persönlichkeit kennzeichnet diesen Esstyp. Er ist sehr flexibel und lösungsorientiert.
Was den Metalltyp aus der Bahn werfen kann, ist ständiger Aktionismus, viel Trubel und zu viele Veränderungen. Dann fällt das „Nein-Sagen“ und Abgrenzen schwer, was sich in Trockenheitssymptomen bemerkbarmachen kann. Dadurch kann es zu Hautreizungen, Atembeschwerden, Verdauungsstörungen in Form von Verstopfung und Infektionen des Nasen- und Bronchialbereichs kommen.
Der Metalltyp kann seine Dysbalancen beseitigen, durch:
• Regelmäßige Bewegung, z.B. Yoga oder Schwimmen
• In entspannter, ruhiger Atmosphäre mit Freunden essen
• Gut kauen
• Süße, saure, kühle und neutrale Lebensmittel mit hohem Feuchtigkeitsgehalt bevorzugen, leicht salzen
• Sehr dosiert anwenden: bittere, scharfe, kalte und sehr heiße Speisen – da diese die Trockenheit fördern
• Nicht zu spät essen
• Windige, sehr heiße und trockene Gegenden meiden

UNSERE ESSENSVORSCHLÄGE:
Neutrale bis kühle Mahlzeiten z.B. ein fein geschrotetes Vollkornbrot, süße, saftige rohe Früchte, Frischkäse, feine Brotaufstriche mit fein geraspeltem Gemüse, Pestos oder gekochter Schinken.
Cremige Gemüsesuppen mit fein püriertem Gemüse, z.B. Spargel, Möhren, Brokkoli. Wichtig ist immer die Beigabe von etwas Öl oder Butter. Die Suppe kann bei trockener Hitze auch kalt gegessen werden oder mit einigen Käse- oder Tofuwürfeln abgekühlt werden. Kohl und Sprossen werden roh im Allgemeinen nicht so gut vertragen. Hier empfiehlt es sich, diese Lebensmittel kurz zu blanchieren und mit verdauungsfördernden Kräutern und Gewürzen abzuschmecken. Salate sind in der Regel fein geraspelt, kurz blanchiert und mit kalt gepresstem Öl am verträglichsten. Fleisch oder Fisch sind 2 bis 4 Mal die Woche sehr empfehlenswert, wenn die richtige Garmethode gewählt wird. Als Beilage empfehlen sich Buchweizen, Dinkel, Gerste, Grünkern, Hafer, Reis und Weizen, in Form von Risotto, Getreide-Gemüsepfannen oder Vollkornnudeln. Kartoffeln sollten mit etwas Ölbeigabe z.B. mit cremigen Soßen oder als Gratin, Rösti oder Kartoffelbrei gegessen werden.
Als Zwischenmahlzeit oder Dessert eignen sich Müsliriegel mit frischen Früchten. Obstkuchen einem hohen Früchteanteil mit Vollkornmehl gebacken sind ebenfalls sehr empfehlenswert.
GETRÄNKE: Mindestens 2 l Flüssigkeit am Tag – besser mehr! Kühlender Pfefferminz- und Melissentee warm getrunken, ist empfehlenswert. Eiskalte Getränke meiden, sie schwächen die Verdauungskraft und machen müde. Trinken Sie, wenn Kaffee, mit jeder Tasse gleichzeitig auch 1 Glas warmes Wasser oder verfeinern Sie mit Sahne oder Milch und verwenden Sie keine zu starken und bitteren Kaffeesorten.
BEVORZUGTE ZUBEREITUNGSMETHODEN: Dämpfen, im Siebeinsatz garen, im Wasserbad garen, im eigenen Saft schmorend, fein geschnittene Rohkost oder kurz blanchiert, je nach Verträglichkeit.

 

 

Zu Gast im Wasserelement

Entspannungslösung: Es gibt keine Grenzen. Nicht für Gedanken und nicht für Gefühle, Angst setzt die Grenzen. (INGMAR BERGMANN)

Die Wassertypen lieben die Zurückgezogenheit, Wärme und Stille. In ihrem Wesen sind sie ruhig, zunächst zurückhaltend und eher still. In einer Gruppe von Menschen erkennt man den Wassertypen daran, dass er das ganze Geschehen aufmerksam verfolgt, jedoch kaum etwas sagt. Wenn sie jedoch nach ihrer Meinung gefragt werden, haben sie ganz klare Vorstellungen, Ziele und Pläne. „Es muss einen besseren Weg geben“ heißt oft ihre Devise. Die Statur des Wassertypen ist feingliedrig. Geht es Ihnen gut, sind sie dennoch kräftig. Sichtbare Muskulatur aufzubauen ist viel schwieriger als beim Feuer- oder Holztyp. Diese Menschen sind sehr feinfühlig und aufmerksam. Sie haben eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe.
Kälte in Form von kalter Jahreszeit oder kalter Arbeitsumgebung aber auch mangelnde Aufmerksamkeit (Gefühlskälte) von Mitmenschen reißen den Wassertypen aus der Balance. Das kann sich in Rückenbeschwerden im Bereich der Nieren aber auch in Zahn-, Knie- oder Gelenkschmerzen zeigen. Der Wassertyp kann seine Dysbalancen beseitigen, die häufig auf Kälte beruhen, durch:
• Wärmeanwendungen
• Regelmäßige Bewegung
• Herzensgespräche bei einer Tasse Tee in behaglicher Umgebung
• Bevorzugt essen: Neutrale, warme und heiße Gerichte
• Süß ist zu empfehlen
• Kalte und kühle Lebensmittel meiden
• Dosiert anwenden: Salziges, Bitteres und sehr Scharfes
• Bevorzugt in warme, jedoch nicht in heiße Gegenden reisen
• Bio-Sauna ist empfehlenswert

UNSERER ESSENSVORSCHLÄGE:
Wärmende Mahlzeiten z. B. einen warmen Hirsebrei mit Ziegen- oder Schafsmilch oder Grießbrei mit warmem Früchtekompott mit Zimt und etwas Ingwer sind ideal, um morgens in die Gänge zu kommen. Hirse kräftigt Bindegewebe und Sehnen, stabilisiert die Nieren und festigt Knochen, Nägel und Haare. Auch zu empfehlen: Getoastetes, fein geschrotetes Vollkornbrot, gerne ein weiches Ei, feine Brotaufstriche mit gekochtem Gemüse, Pestos oder gekochtem Schinken. Fisch z.B. als Thunfischfilet oder geräuchertes Makrelenfilet mit der Gabel zerdrücken und mit etwas Zwiebeln und Kräutern als Brotaufstrich verwenden.
Cremige Gemüsesuppen mit püriertem Gemüse, z.B. Möhren, Brokkoli, Lauch, Kürbis, Süßkartoffeln und Kokosmilch. Wichtig ist immer die Beigabe von etwas Öl oder Butter und die Zugabe von wärmenden Gewürzen wie z.B. etwas Pfeffer, Chili, Lorbeer, Ingwer, Rosmarin, Muskatnuss und auch mediterranen Kräutern.
Kohl sollte fein geraspelt zubereitet werden und nicht den Hauptteil einer Mahlzeit ausmachen. Salate sollten überwiegend im gegarten Zustand oder mit warmem Dressing und z.B. mit angebratenen Pilzen, Linsen, Fleisch- oder Fischstreifen und nicht kühlschrankkalt verzehrt werden. Fleisch oder Fisch sind 2-4 Mal die Woche sehr empfehlenswert, wenn die richtige Garmethode gewählt wird (s.u.). Das stärkt die Nieren. Tofu sollte vorher unbedingt mit wärmenden Kräutern verfeinert werden. Käse und Milchprodukte aus Kuhmilch kühlen den Wassertyp aus, deshalb möglichst selten essen. Besser sind Milchprodukte aus Schafsmilch.
GETRÄNKE: Mindestens 1,5 l Flüssigkeit am Tag. Trinken Sie diese möglichst warm. Kalte Getränke sollten absolut gemieden werden. Trinken Sie Ihre Tasse Kaffee möglichst mit Milch, gerne auch aromatisiert mit wärmenden Gewürzen wie Zimt und Kardamom oder Kakao und dazu gleichzeitig auch 1 Glas warmes Wasser. Moderater Kaffeegenuss ist für den Wassertyp okay. Der bittere Geschmack des Kaffees schwächt ansonsten die Nierenkraft. War¬mer Früchte- oder sanfte Kräutertees, z. B. Fenchel- Ingwer- Kümmeltee, grüner oder schwarzer Tee, nicht zu bitter, sind empfehlenswert.
BEVORZUGTE ZUBEREITUNGSMETHODEN: Braten, Rösten, Flambieren, Frittieren, Grillen und Backen. Dünsten und im Wasserdampf Gegartes auch lang gegarte Suppen sind gut geeignet.

 

 

Zu Gast im Holzelement

Entspannungslösung: Es ist besser für etwas zu kämpfen, als gegen etwas. (AMOS BRONSON ALCOTT)

Der Holztyp erinnert mit seiner Dynamik, seinem vielfältigen Interesse und seiner Durchsetzungskraft an einen kraftvollen Menschen, der seinen Weg geht. Für die Holztypen ist es eine sichtliche Freude die Herausforderungen des Lebens zu bezwingen, zu kontrollieren und jeder Lebenssituation eine geniale Lösung abgewinnen zu können. Ist der Holztyp in Balance und kann seinem ausgesprochenen Bewegungsdrang nachgehen, kann er sehr schnell ein gutes Muskelkorsett aufbauen. Er begibt sich gerne unter Menschen, braucht aber immer etwas länger, bis er Anschluss findet. Begibt er sich in neue Gesellschaftskreise, wird zunächst beobachtet und „kontrolliert“, wie der Hase läuft. Man findet die Holztypen oft in Führungspositionen, wobei sie hier in jedem Bereich die Nase vorn haben wollen. Im Gegensatz zum Feuertyp geht der Holztyp seinen Weg erst mal alleine und bildet sich vorab seine Meinung, bevor er diese mit seinem Team bespricht.
Wird es dem Holztypen zu viel in Form von zu vielen Veränderungen, dann kann er schon mal richtig zornig bis hin zu aggressiv werden. Seine Dysbalancen treten in Form von Schwindel, Sehstörungen, Bindehautentzündungen, saurem Aufstoßen, Völlegefühl mit Druckgefühl im Oberbauch, wandernden Muskelschmerzen bis hin zu Bluthochdruck, Leistenbruch und Migräne auf.
Der Holztyp kann seine Dysbalancen mindern durch:
• Bewegung, um Aggressionen abzubauen und Muskeln zu stärken
• Treffen mit Herzensfreunden zum Sport und einem anschließenden Glas Wein bei einem netten Essen
• Stärkung der Leber ist die beste Therapie
• Neutrale Lebensmittel essen und mit dem Geschmack je nach Gemüts- und Temperaturempfinden variieren
• Sauer je nach Empfinden
• Der süße Geschmack sollte zur Entspannung bei jeder Mahlzeit dabei sein, Vollkorn-Getreide bevorzugen
• Neutrale Gegenden bevorzugen, windige Gegenden meiden

UNSERE ESSENSVORSCHLÄGE:
Für den Holztyp ist regelmäßiges Essen mindestens 3 Mal täglich wichtig, auch wenn das persönlich oftmals nicht so empfunden wird. Die Gerichte sollten je nach Empfinden gegessen werden, das kann beim Holztyp sehr wechselhaft sein. Innere Kälte, Hitze, Trockenheit und Feuchtigkeit können sich abwechseln. Hier gilt es einen Blick auf die Essensempfehlungen und Zubereitungsformen der voran gegangenen Elemente zu werfen.
Die folgenden Zutaten sind für die Organzuordnung der Leber, die es beim Holzelement zu stärken gilt, als besonders empfehlenswert.
GETREIDE: Grünkern, Weizen, Roggen, Dinkel.
GEMÜSE UND SALAT: Staudensellerie, Fenchel, Lauch, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Möhren, Süßkartoffeln, Bohnen, Mungobohne, Auberginen, Gurke, Mangold, Sauerkraut, Sellerie, Spinat, Staudensellerie, Chicorée, Löwenzahn, Tomate und in Essig eingelegtes Gemüse.
OBST: Aprikosen, Himbeeren, Kirschen, Pfirsiche, Ananas, Papaya, Pflaumen, Weintrauben, Zwetschgen, Äpfel, Brombeeren, Erdbeeren, Grapefruit, Honigmelone, Johannisbeeren, Preiselbeeren, Mandarinen, Orangen, Sauerkirschen, Stachelbeeren, Zitrone, Kiwi und Rhabarber.
MILCHPRODUKTE: Buttermilch, Quark und saure Sahne, Joghurt, Kefir.
ÖLE UND FETTE: Olivenöl, Sesamöl.
FLEISCH: Schwein, Ente, Hähnchen und Kaninchen.
FISCH: Aal, Hummer, Kabeljau, Muscheln, Shrimps, Austern, Barsch und Krabben.
KRÄUTER UND GEWÜRZE: Knoblauch, Zimt, Kurkuma, Dill, Essig, Balsamessig, Ingwer, Petersilie, Schnittlauch, Sternanis, Estragon, Melisse, Safran, Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Sojasoße.
Nüsse und Samen: Mohn, Pinienkerne, Pistazien, Haselnuss, Sesam und Sonnenblumenkerne.
GETRÄNKE: Ingwertee, Hagebuttentee, Hibiskustee, Kirschsaft, Traubensaft, Kamillentee, Früchtetee, Pfefferminztee, grüner und schwarzer Tee, Weizenbier.

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