Schnelles Apfel-Orangenbrot

Weihnachtszeit – Backzeit…

… und vielleicht auch wieder die Zeit, in der man sich zu viel vornimmt und dann der Freude die Stressgefühle weichen. Das traditionelle Apfelbrot haben wir deshalb auf unterschiedliche Weise leichter gemacht. Leichter in der Zubereitung und gleichzeitig leichter an Zucker bei vollem Aroma. Zuckerreiches Gebäck lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, darauf folgen eine hohe Insulinausschüttung und der Heißhunger, der uns stresst und aufs Neue nach Süßem verlangen lässt. Mit unserem Genussbrot stärken Sie sich jetzt mit der geballten Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die man zum Glücklichsein braucht.
Ein weiteres Plus: Sie werden schnell satt und werden es auch länger bleiben und so ausgeglichenen in Ihrer Mitte.

Unser Tipp: Laden Sie sich zu diesem Apfelbrot Ihre Lieben zum Tee oder einem Glas Wein ein, oder nehmen Sie es mit zu Ihren Kollegen/innen an den Arbeitsplatz! Schöner kann man Weihnachtsambiente nicht verschenken! Das Apfelbrot können Sie eine Woche in einem Porzellangefäß im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Datteln, Aprikosen und Walnüsse in 0,5 cm große Würfel schneiden. Orangenschale sehr fein würfeln.
  3. Apfelschnitze in der Küchenmaschine oder von Hand grob raspeln und mit den Trockenfrüchten und den Nüssen in eine  große Schüssel geben.
  4. Mehl mit Backpulver, Gewürzen und Schale mischen und gründlich mit den Früchten und den Nüssen vermischen und kneten. Dabei ca. 2 EL Orangensaft zugeben, so dass sich das Mehl mit den Früchten zu einer Teigkugel verbindet.
  5. In einer Brot-Backform Ihrer Wahl 90 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
  6. Nach ca 60 Minuten alle 10 Minuten mit restlichem Orangensaft bestreichen. Gegebenenfalls  20 Minuten vor Ende der Backzeit mit Backpapier zudecken.

Essen Sie dazu einen eiweißreichen Aufstrich, wie Quark oder würzeigen Käse, damit  unterstützt Sie das Optimahl-Teller-Prinzip* und Sie bleiben lange satt!

 

Die Wirkungen der verwendeten Lebensmittel aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM:

Apfel, Walnüsse, Pistazien und Zimt fördern die Fließeigenschaften des Blutes. Apfel erneuert die Körperflüssigkeiten, stärkt die Lunge bei trockenem Husten, sowie Herz und Nerven. Orangen erneuern die Körpersäfte, unterstützen die Leber, stärken die Lungensubstanz, harmonisiert Hitzeerscheinungen und regulieren den Magen. Orangenschale fördert die Leber-Energie, fördert die Umwandlung von Nässe und Schleim im Bereich des Magen-Darm-Systems. Walnüsse kräftigen Niere und Lunge. Haselnüsse stärken die Muskulatur und die Gefäße und beruhigen den Geist. Pistazien  und Dinkel stärken das Magen-Darm-System und die Niere, wirken im Darmbereich befeuchtend. Dinkel kräftigt die Herz-Substanz. Zimt zerstreut Kälte und stärkt die Niere, wärmt die Mitte.

Für alle Konstitutionstypen* geeignet, denn jeder is(s)t anders!

Zutaten für 14 Scheiben:

  • Je 100 g entsteinte, getrocknete Datteln und Aprikosen,
  • 60 g Walnüsse,
  • 10 g unbehandelte Orangenschale,
  • 600 g Apfelschnitze ungeschält, entkernt,
  • je 50 g Pistazien, Pinienkerne und Haselnüsse,
  • 240 g Dinkelvollkornmehl,
  • 60 g Lupinenmehl getoastet,
  • 1 Päckchen Backpulver,
  • je 1/2 TL Zimt, Kardamom und Anis,
  • Saft einer Orange.
  • Zum Belegen: Würzige Käsesorten, wie Roquefort, Ziegen- und Schafskäse als auch Fruchtquark z.B. mit Orange.

Nährwertangaben (2 Scheiben Apfel-Orangenbrot mit 40 g Orangenquark oder 20 g Roquefort)

476 kcal, 20,7 g Fett, 51,3 g Kohlenhydrate, 20,2 g Eiweiß, 10,2 g Ballaststoffe

Prozentuale Deckung der täglich empfohlenen Zufuhr

Vitamin E
80%
Vitamin B1
33%
Vitamin B2
14%
Vitamin Niacin
32%
Pantothensäure
16%
Vitamin B6
22%
Vitamin B12
16%
Folat
12%
Vitamin C
38%
Kalium
35%
Magnesium
30%
Calcium
16%
Eisen
47%
Zink
29%
Jod
3%

Tipp

Lupinenmehl getoastet:

Die Lupinen gehören zur Familie der Hülsenfrüchte und sind schon seit Jahrhunderten als Lebens- und Heilmittel bekannt. Bereits im 12. Jahrhundert setzte Hildegard von Bingen die Lupine gegen Krankheiten ein und zu Zeiten der Nahrungsknappheit, während des ersten Weltkriegs,  wurde aus Lupinen von Öl bis Kaffee alles hergestellt was fehlte.
Damals hatte die Lupine jedoch einen geschmacklichen Nachteil: Sie schmeckte bitter. Erst Mitte der 90er Jahre gelang es, eine nahezu bitterstofffreie Lupine, die Süßlupine, zu züchten. Seitdem gewinnt die Lebens- und Heilpflanze mit ihrem Reichtum an Mineral- und Ballaststoffen und hohem Eiweißgehalt (40 g auf 100g) auch auf den deutschen Tellern wieder an Bedeutung. Ein weiteres Plus: Lupinenmehl ist reich an Vitamin E, das vor oxidativem Stress schützt und Magnesium, welches zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt und somit Müdigkeit und mangelndem Antrieb entgegen wirkt. Tipp: Beim Backen sollte ein Verhältnis von 1:6 mit Getreidemehl eingehalten werden.

Das Rezept wurde mit OptiDiet plus ausgewertet. Die empfohlene Zufuhr für Vitamine und Mineralstoffe richtet sich nach den Angaben der Lebensmittelinformationsverordnung (VO (EU) Nr. 1169/2011).
Bildquelle und Rezeptautorin: Voigt-Gempp
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